Wenn es ums Schreiben geht, bin ich meistens die, die als erste aufzeigt. Das war immer schon so. Schreiben? Das kann ich!

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eboren wurde ich an einem Februartag im Jahr 1979. Es folgten die üblichen Schuljahre, die man und frau halt braucht, um gerade Sätze zu formulieren. Die Schule ist ja voller Regeln; an die meisten kann ich mich nicht mehr so genau erinnern – eine allerdings war für mich so absurd, dass ich sie mir gemerkt habe. Meine Deutschlehrerin hat damals versucht, sie mir beizubringen: „‘Und‘ am Satzanfang schreibt man nicht!“. Und so kam es, dass ich mir meine eigene Art zu schreiben angeeignet habe; im Selbststudium, über die Jahre. Und als ich noch an Journalisten-Wettbewerben teilgenommen habe, bekam ich als Anerkennung dafür auch zwei Preise: einen des Zivilinvalidenverbands und einen des Fonds Gesundes Österreich.

Im Laufe der Jahre durfte ich für viele Unternehmen und Agenturen in ganz unterschiedlichen Branchen arbeiten, und dabei lernen, was eine gute Schreibe ausmacht und bewirkt. Nämlich, dass die Texte auch gelesen werden. Das ist nicht immer sicher. Je besser der Text, je näher am Leser, an der Leserin, umso eher wird er tatsächlich auch gelesen.

Heute schreibe ich für Unternehmen und Magazine. Meine Schwerpunkte sind Gesundheit, Medizin und alternative Therapien, Ernährung, Spiritualität, Technik (ja, kann ich auch!), Umweltschutz und Menschenrechte. Wenn da einer ruft: „Wer kann das schreiben?“, bin ich meistens die, die als erste aufzeigt: „Ich kann das!“.