Frau auf einer Brücke

Im Umbruch: Das Neue kommt!

12. August 2020

Es gibt Zeiten, da fühlt man sich wie in der Waschmaschine, vollkommen durchgerüttelt, mal oben, mal unten, immerfort gebeutelt und gedreht. Solche Zeiten sind gerade. Wir sind im Umbruch: Das Neue kommt und wir sind mitten drin! Selbst wenn du nicht geplagt wirst von den Krisen um Corona, Wirtschaftsloch oder Umweltzerstörung, geht’s vermutlich in dir ziemlich rund. Alte Muster poppen häufiger hoch als zuvor, der innere Kritiker versucht immer wieder, sich mehr Raum zu verschaffen, Beziehungen werden vielleicht schwieriger. Was tun?

Annehmen

Die energetische Schwingung der Erde erhöht sich gerade. Du kannst dir das so vorstellen, als würde in einem Raum das Licht durch einen Dimmer immer stärker aufgedreht. Es wird heller und heller. Was sich dann auch zeigt, neben den vielen gemütlichen und sauberen Möbeln und Accessoires im Raum, sind die Fliegenkleckser am Fenster; vielleicht sieht du auch einen Fleck am Boden oder einen Kratzer, der dir gar nicht gefällt, denn er ist tief und mit der Zeit hat sich schon Dreck drin gesammelt. Du hast all das lange nicht gesehen, doch jetzt kannst – und musst – du hinschauen, denn das Licht macht alles sichtbar.

So ist das auch bei uns im Inneren: Steigt die Schwingung auf der Erde, kommen die grauen Flecken zum Vorschein, die wir vorher nicht gesehen haben. Nicht sehen konnten. Oder wollten. Oder beides. Gehen wir mit mit dieser Schwingung, lassen wir es also auch in uns heller werden, werden wir bewusster und schauen genauer hin. Und erkennen: Aha, das ist es, was mich lähmt. Da gibt es erst einmal gar nichts zu tun. Ich verachte meinen Nachbarn? Okay. Ich hänge an meiner Vergangenheit, mit all ihren dramatischen Geschichten von Verletzung und Leid? Okay. Ich liebe meinen Ex immer noch, obwohl er mich niemals beachtet hat? Okay. Das macht das Licht: Es zeigt auf. Dieser erste Schritt ist unendlich wichtig. Übergeh ihn nicht, denn er führt dich auf direktem Weg in deine innere Freiheit. Das Annehmen ist die halbe Miete.

Fokus halten

Und dann hältst du den Fokus und lässt das Licht wirken: Ich erhöhe meine Schwingung und alles, was mir nicht mehr dient, all meine Selbstzweifel, meine Ängste, meine ganze, vielleicht beschissene Familiengeschichte, alles, was mir im Leben an Leid widerfahren ist, das verbrennt im Licht des Bewusstseins. Weil das kein Kinderspiel ist und nicht von heute auf morgen funktioniert, hol dir Hilfe für diesen Weg. Auch, weil man selbst geneigt ist, auch bei Scheinwerferbeleuchtung, die dunklen Flecken, die man gar nicht anschauen will, mit schönem weißen Spitzentuch zu überdecken. Dann brauchst du jemanden an deiner Seite, der liebevoll aber bestimmt dieses Spitzentuch entfernt.

Übung: So erreichst du dein hohes Bewusstsein

Wie also macht man das, die Schwingung erhöhen? Indem du dich erdest und „nach oben“ verbindest. Die Verbindung mit der Erde gibt dir Halt und Sicherheit, die mit dem Himmel reinigt dein System und schenkt dir den Zugang zu deinem höheren Wissen.

Hier eine Übung dazu:

Atme zehn Mat tief und ruhig ein und aus. Mit jedem Einatmen holst du die Kraft der Erde in deinen Körper und mit jedem Ausatmen gibst du alles an die Erde ab, was du nicht mehr brauchst. Stress, Angst, Nervosität, einfach alles, was dich gerade davon abhält, ganz in Ruhe zu sein.

Nun verbinde dich nochmal bewusst mit der Erde, indem du vom Ende deiner Wirbelsäule, von deinem Wurzelchakra aus, eine goldene Spirale in den Mittelpunkt der Erde wachsen lässt. Spüre, wie du dort ankommst, im Feuer der Erde. Lass dir Zeit dafür. Spürst du das rotgoldene Feuer der Erde, holst du es über deine goldene Spirale und dein Wurzelchakra in deinen Körper und lässt es sich dort im ganzen Körper ausbreiten.

Spürst du, dass du gut aufgefüllt bist, stellst du dir vor, dein Kronenchakra an deinem Scheitelpunkt am Kopf öffnet sich und von oben strömt goldweißes Licht in dich ein. Und auch dieses Licht verteilt sich in deinem Körper. Du spürst, wie du von beiden Energien, von Himmel und Erde, gehalten und versorgt bist. Du bist immer angebunden. Beide vereinen sich in deiner Mitte, in deinem Bauch und schenken dir so all die Kraft, die du brauchst, um gut durch diese Zeit zu kommen.

Ich habe vor einiger Zeit dazu auch eine Meditation aufgenommen, die dich mit dir, mit der Erde und dem Himmel verbindet:

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Was ist noch da? Freude und Schönheit!

Wenn wir mitten im Prozess sind, kommt es uns manchmal vor, als wäre draußen auch alles … naja, sagen wir: nicht so prickelnd. Dabei gibt es jeden Tag tausend Dinge, für die wir dankbar sein können. Gerade jetzt ist Erntezeit in vielen Gärten, und wenn du keinen Garten hast, dann kannst du die Vielfalt auf den Märkten und im Supermarkt schmecken, riechen, fühlen, sehen. Richte deinen Fokus auf dein Inneres UND auf die Schönheiten im Außen. Erfreue dich an den Dingen, die uns die Erde gerade jetzt so reichlich schenkt. Geh in die Natur, fühle die Bäume und die Erde unter deinen Füßen, genieße das kalte Wasser im See, wate mit nackten Füßen durch Gatschlacken. Male, singe, töne, chante. Und vor allem: tanze! So lässt sich die Schleuderzahl in der Waschmaschine gut herunterfahren. 🙂

Lass mich wissen, wie es dir in diesen Zeiten geht, welche Herausforderungen sich dir präsentieren und wie du sie meisterst!

Sei umarmt,
Bettina

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